EIN FAMILIENTAG IN GRANADA

Eine Stadt mit spürbare Brise des Orients!

Ein Besuch in Granada, vor allem um die berühmten Paläste von Alhambra, stand schon sehr lange auf unserer Bucket-Liste. Die prächtige mittelalterliche Architektur erzählt bereits so viel über die Geschichte von Granada unter der islamisch-arabischer Führung. Es musste also etwas Kreativität her, damit die Kinder den Familientag in Granada genauso aufregend finden. Tatsächlich haben wir schon im Voraus einige Bilder angesehen. Bei den Kindern hat das direkt für Spannung und Neugier gesorgt. Freunden vor Ort haben uns dann die noch fehlenden Tipps für geeigneten Plätzen, Besuchszeiten gegeben.

Gleich am Anfang können wir sagen, dass uns die Stadt so ziemlich umgehauen hat. Warum, das lest ihr hier.

Granada zählt zu einer der heißtesten Städten in Spanien. Heißt, im Sommer kann es dort durchaus mal 35 Grad im Schatten haben. Deshalb ist eine gut durchdachte Planung das A und O, um nicht schweißgebadet durch die Stadt zu hecheln. Wir haben uns dafür entschieden, uns an einem „regnerischen Tag“ (am Ende hat es ca. 3 Tropfen geregnet) zum späten Nachmittag in die Stadt zu waagen. Los ging es mit einem Besuch im sagenhaften Palast Alhambra. Dazu benötigt man im Voraus bereits eine Ticketreservierung, die man auch online machen kann und einen Reisepass zur Hand.

Alhambra – ein Ort voller Zauber

Innerhalb von 3 Stunden kann man entspannt durch den Palast und die malerisch angelegten Gärten schlendern. Die kleinteilige Wandverzierungen, die geschwungenen Fensterbögen, die Fische im Myrtenhof und all die märchenhaften Geschichten, lassen selbst die Kinder mit aufgeklappten Mündern und großen Augen durch die Alhambra laufen. An Langeweile ist da erstmal nicht zu denken. In den Gärten haben wir zum ersten Mal Granatapfelbäume mit reifen Früchten gesehen.

Noch völlig verzaubert von dieser Schönheit geht es weiter in die Innenstadt Granadas. Sie liegt etwa 20 Minuten entfernt. Wer mit dem Auto kommt, sollte damit möglichst am Rand der Innenstadt parken, da die Straßen sehr eng und verwinkelt sind. Nur Experten schaffen es, den Durchblick zu bewahren. Bevor es zum Abendessen geht, kann man sich ein Bild von der bezaubernden Altstadt machen. Hier und da stehen Mandelbäume. Wer zur richtigen Jahreszeit da ist, kann direkt welche ernten. Die Kinder haben den größten Spaß daran, sie mit Steinen aufzuklopfen. Die milchigen Mandeln wandern dann direkt in den Mund. In den kleinen Gassen lässt es sich herrlich flanieren und für die Kinder gibt es zwischendurch Spielplätze zu entdecken. Die Straßen sind eng und mit unregelmäßigen Steinen gepflastert. Ein Kinderwagen ist dafür nicht geeignet.

Flamenco und authentische Küche mitten in der Altstadt

Ein Restaurant mit Blick auf die Alhambra und in dem sich die Kinder ebenso wohlfühlen, ist das Restaurant Mirador de Morayma. Dafür steigt (das Wort klettern wäre auch passend) die kleinen Gassen der Altstadt hinab. Richtig eng wird es die letzten Meter und man fühlt sich auf einmal ganze Jahrhunderte zurückversetzt. Von der Straße aus, sieht das Restaurant ziemlich unscheinbar aus, doch das täuscht. Auf einer großen eingewachsenen Terrasse wird das Essen in einem tollen Ambiente serviert. Natur Wein und spanische Spezialitäten in bester Qualität stehen auf der täglich wechselnden Karte. Kleiner Tipp, die Manchego Variation ist der absolute Knüller für Käseliebhaber.

Zum Sonnenuntergang treibt es uns zum Mirador de San Nicolas, einer Aussichtsplattform nur wenige Meter vom Restaurant entfernt mit grandiosem Ausblick auf die Alhambra. Abends ist die Stadt voll mit Flamencogitarristen und Tänzern. Am Mirador de San Nicolas ist musikalisch immer was geboten. Es ist wunderschön der Musik zu lauschen, während die Sonne langsam am Horizont verschwindet. In der Dunkelheit kann man den aufziehenden Sternenhimmel mit den Kindern beobachten. Für uns, der schönst mögliche Abschluss eines Entdeckertages in Granada mit Kindern.

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Eine Stadt mit spürbare Brise des Orients!

Ein Besuch in Granada, vor allem um die berühmten Paläste von Alhambra, stand schon sehr lange auf unserer Bucket-Liste. Die prächtige mittelalterliche Architektur erzählt bereits so viel über die Geschichte von Granada unter der islamisch-arabischer Führung. Es musste also etwas Kreativität her, damit die Kinder den Familientag in Granada genauso aufregend finden. Tatsächlich haben wir schon im Voraus einige Bilder angesehen. Bei den Kindern hat das direkt für Spannung und Neugier gesorgt. Freunden vor Ort haben uns dann die noch fehlenden Tipps für geeigneten Plätzen, Besuchszeiten gegeben.

Gleich am Anfang können wir sagen, dass uns die Stadt so ziemlich umgehauen hat. Warum, das lest ihr hier.

Granada zählt zu einer der heißtesten Städten in Spanien. Heißt, im Sommer kann es dort durchaus mal 35 Grad im Schatten haben. Deshalb ist eine gut durchdachte Planung das A und O, um nicht schweißgebadet durch die Stadt zu hecheln. Wir haben uns dafür entschieden, uns an einem „regnerischen Tag“ (am Ende hat es ca. 3 Tropfen geregnet) zum späten Nachmittag in die Stadt zu waagen. Los ging es mit einem Besuch im sagenhaften Palast Alhambra. Dazu benötigt man im Voraus bereits eine Ticketreservierung, die man auch online machen kann und einen Reisepass zur Hand.

Alhambra – ein Ort voller Zauber

Innerhalb von 3 Stunden kann man entspannt durch den Palast und die malerisch angelegten Gärten schlendern. Die kleinteilige Wandverzierungen, die geschwungenen Fensterbögen, die Fische im Myrtenhof und all die märchenhaften Geschichten, lassen selbst die Kinder mit aufgeklappten Mündern und großen Augen durch die Alhambra laufen. An Langeweile ist da erstmal nicht zu denken. In den Gärten haben wir zum ersten Mal Granatapfelbäume mit reifen Früchten gesehen.

Noch völlig verzaubert von dieser Schönheit geht es weiter in die Innenstadt Granadas. Sie liegt etwa 20 Minuten entfernt. Wer mit dem Auto kommt, sollte damit möglichst am Rand der Innenstadt parken, da die Straßen sehr eng und verwinkelt sind. Nur Experten schaffen es, den Durchblick zu bewahren. Bevor es zum Abendessen geht, kann man sich ein Bild von der bezaubernden Altstadt machen. Hier und da stehen Mandelbäume. Wer zur richtigen Jahreszeit da ist, kann direkt welche ernten. Die Kinder haben den größten Spaß daran, sie mit Steinen aufzuklopfen. Die milchigen Mandeln wandern dann direkt in den Mund. In den kleinen Gassen lässt es sich herrlich flanieren und für die Kinder gibt es zwischendurch Spielplätze zu entdecken. Die Straßen sind eng und mit unregelmäßigen Steinen gepflastert. Ein Kinderwagen ist dafür nicht geeignet.

Flamenco und authentische Küche mitten in der Altstadt

Ein Restaurant mit Blick auf die Alhambra und in dem sich die Kinder ebenso wohlfühlen, ist das Restaurant Mirador de Morayma. Dafür steigt (das Wort klettern wäre auch passend) die kleinen Gassen der Altstadt hinab. Richtig eng wird es die letzten Meter und man fühlt sich auf einmal ganze Jahrhunderte zurückversetzt. Von der Straße aus, sieht das Restaurant ziemlich unscheinbar aus, doch das täuscht. Auf einer großen eingewachsenen Terrasse wird das Essen in einem tollen Ambiente serviert. Natur Wein und spanische Spezialitäten in bester Qualität stehen auf der täglich wechselnden Karte. Kleiner Tipp, die Manchego Variation ist der absolute Knüller für Käseliebhaber.

Zum Sonnenuntergang treibt es uns zum Mirador de San Nicolas, einer Aussichtsplattform nur wenige Meter vom Restaurant entfernt mit grandiosem Ausblick auf die Alhambra. Abends ist die Stadt voll mit Flamencogitarristen und Tänzern. Am Mirador de San Nicolas ist musikalisch immer was geboten. Es ist wunderschön der Musik zu lauschen, während die Sonne langsam am Horizont verschwindet. In der Dunkelheit kann man den aufziehenden Sternenhimmel mit den Kindern beobachten. Für uns, der schönst mögliche Abschluss eines Entdeckertages in Granada mit Kindern.

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