BLOG – INTERVIEW mit VALESKA von der BAR ESPERANZA

INTERVIEW MIT VALESKA, INHABERIN der BAR ESPERANZA“

Gestalte dein Leben, so wie du es haben willst!

Valeska betreibt zusammen mit Clemens die Bar Esperanza am wunderschönen naturbelassenen, kinderfreundlichen Strand Es Trenc im Süden von Mallorca. Ihre Ausstrahlung macht die Bar zu dem, was sie ist. Ein unaufgeregter Hotspot im winzigen Ort Ses Covetes. Egal ob mittags, nachmittags oder abends, hier kann man immer vorbeischauen und die Kids sind stets willkommen. Dies ist auch der Grund, warum die Bar Esperanza zu unseren Lieblingsplätzen auf Mallorca gehört.

Mallorca, Es Trenc, Ses Covetes, Bar Esperanza, Interview mit Valeska

Ihr stammt ursprünglich beide aus Düsseldorf. Wie kamt ihr dazu, eine Strandbar auf Mallorca zu eröffnen?

Wir sind schon immer gerne gereist. Nach Mallorca allerdings nie, eher nach Ibiza aber vor allem nach Südostasien und Südamerika. Dann hatte Clemens, mein Mann, als Foodjournalist einen Auftrag auf Mallorca. Beim zweiten Mal hier, haben wir für uns entdeckt, was Mallorca für ein guter Ort zum Leben ist. Mallorca ist ein idealer Ort, um in der Sonne zu leben. Nicht klein, aber auch nicht zu groß. Und Palma ist eine tolle Stadt, gerade auch für die Wintermonate. Wir wussten schon immer, dass wir eines Tages am Meer wohnen wollten.

Die Eröffnung der Strandbar kam eher durch Zufall. Wir hätten uns auch vorstellen können, ein kleines Gästehaus zu betreiben. Aber dann ist uns die Bar hier begegnet am Es Trenc. So wurde aus der Idee vom Hostel eine Bar.

Die Bar Esperanza befindet sich im Süden Mallorcas. Was liebt ihr besonders an der Gegend hier?

Der Strand Es Trenc ist unser absoluter Lieblingsstrand auf Mallorca. Wir lieben, dass er sich über mehrere Kilometer erstreckt, so naturbelassen ist und eine sehr gute Wasserqualität aufweist. Hier in der Gegend spürt man einfach die Nähe zum Meer und das Salz in der Luft. Das weckt bei mir immer Kindheitserinnerungen, als wir oft nach Belgien ans Meer gefahren sind.

Wie kamt ihr auf den Namen „Bar Esperanza“?

Esperanza ist der Name der Eigentümerin des Hauses. Es ist eine alte Dame von über 90 Jahren. Da die Übergabe sehr emotional war, wollten wir gern mit dem Namen an sie erinnern.

Die Einrichtung eurer Bar Esperanza zeichnet sich durch euren ganz individuellen Stil aus! Wie kamt ihr auf die Idee, einen Fischschwarm an der Decke zu installieren oder einen Riesenwal an die Wand zu malen. Woher nehmt ihr die Inspiration?

Ich mag sehr einen unaufdringliche, schlichten Vintage-Stil. Der Fischschwarm stammt von einem Künstler aus Felanitx. Aus der Idee eines Mobilés sind am Ende 88 Fische geworden, die nun in der Mitte unserer Bar unter der Decke hängen. Der Wal wurde entworfen von Pink Crab, einem befreundeten Künstlerpärchen. Inzwischen ist der Wal zu einem unserer Bar Esperanza Logos geworden und findet oft Verwendung, zum Beispiel auf unseren T-Shirts oder unserem eigenen Wein.

Die Bar ist für mich ein Ort, der wächst. Die großen Tische haben wir beispielsweise von einem Schreiner aus altem Holz, das aus den Salzbecken von Ses Salines stammt, anfertigen lassen. Die Stühle hingegen stammen von einem ehemaligen Zirkus aus Bayern. Viele Ideen sammeln wir auf unseren Reisen. Die großen Lampenschirme kommen beispielsweise aus Bali. Die Kissen sind aus alten Vintage Berber Decken aus Marrakesch genäht. Aus unserem letzten Urlaub in Südamerika hatte ich die Idee für die Kürbislampen mitgebracht und sie kurzerhand selbst nachgebaut.

Ihr liebt das Reisen! Obwohl ihr gefühlt nahezu immer persönlich in der Bar anzutreffen seid, habt ihr es dennoch in den letzten Jahren geschafft, Zeit frei zu machen um zusammen mit euren beiden Kindern eine große mehrwöchige Reise zu unternehmen. Wie bekommt ihr das hin?

Bei uns ist es eigentlich umgekehrt. Für uns stand fest, dass wir unseren Lebensalltag so kreieren wollen, dass Reisen reinpassen. In der etwas ruhigeren Winterzeit schließen wir daher meistens für zwei Monate die Bar. Unsere Söhne gehen auch aus dem Grund auf eine freie Privatschule. Wir wollen gern unseren Kindern all das schenken, was reisen uns gibt: Perspektivwechsel durch Entfernung vom Standpunkt, sich selber nicht zu wichtig nehmen und sein eigens Leben nicht als selbstverständlich ansehen. Wir wollen ihn zeigen, dass es so viele Möglichkeiten gibt, sein Leben zu gestalten.

Zum Abschluss interessieren uns natürlich eure Lieblingsplätze. Welches sind die Orte, wo ihr gern alle zusammen als Familie hingeht?

Ein ganz besonderer Ort für uns ist der südlichste Punkt Mallorcas, Cap de Ses Salines mit dem Leuchtturm. Der Ort hat nahezu etwas Mystisches, wie das Meer gegen die Brandung klatscht und auf den Felsen überall kleine Türmchen aus Steinen aufgebaut sind. Hier zu sein gibt uns Kraft.

Auch den Norden Mallorcas, vor allem Son Serra de Marina, mögen wir sehr. Wenn wir mal einen ganzen Tag frei haben, unternehmen wir gern einen Familienausflug dahin.

Unter der Woche nach der Schule der Kinder machen wir gern mit Freunden noch einen Abstecher zum Ciudad Jardin, dem Stadtstrand Palmas. Die Kinder können im Sand oder Wasser spielen und es gibt einen Spielplatz gleich am Strand. Herrlich entspannt!

Wir hoffen, das Interview hat euch genauso inspiriert wie uns! Wenn ja, hinterlasst gern einen Kommentar hier. Und wenn ihr nach Mallorca reist, schaut gern in der Bar Esperanza bei Valeska vorbei! Sie wird sich freuen!

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INTERVIEW MIT VALESKA, INHABERIN der BAR ESPERANZA“

Gestalte dein Leben, so wie du es haben willst!

Valeska betreibt zusammen mit Clemens die Bar Esperanza am wunderschönen naturbelassenen, kinderfreundlichen Strand Es Trenc im Süden von Mallorca. Ihre Ausstrahlung macht die Bar zu dem, was sie ist. Ein unaufgeregter Hotspot im winzigen Ort Ses Covetes. Egal ob mittags, nachmittags oder abends, hier kann man immer vorbeischauen und die Kids sind stets willkommen. Dies ist auch der Grund, warum die Bar Esperanza zu unseren Lieblingsplätzen auf Mallorca gehört.

Mallorca, Es Trenc, Ses Covetes, Bar Esperanza, Interview mit Valeska

Ihr stammt ursprünglich beide aus Düsseldorf. Wie kamt ihr dazu, eine Strandbar auf Mallorca zu eröffnen?

Wir sind schon immer gerne gereist. Nach Mallorca allerdings nie, eher nach Ibiza aber vor allem nach Südostasien und Südamerika. Dann hatte Clemens, mein Mann, als Foodjournalist einen Auftrag auf Mallorca. Beim zweiten Mal hier, haben wir für uns entdeckt, was Mallorca für ein guter Ort zum Leben ist. Mallorca ist ein idealer Ort, um in der Sonne zu leben. Nicht klein, aber auch nicht zu groß. Und Palma ist eine tolle Stadt, gerade auch für die Wintermonate. Wir wussten schon immer, dass wir eines Tages am Meer wohnen wollten.

Die Eröffnung der Strandbar kam eher durch Zufall. Wir hätten uns auch vorstellen können, ein kleines Gästehaus zu betreiben. Aber dann ist uns die Bar hier begegnet am Es Trenc. So wurde aus der Idee vom Hostel eine Bar.

Die Bar Esperanza befindet sich im Süden Mallorcas. Was liebt ihr besonders an der Gegend hier?

Der Strand Es Trenc ist unser absoluter Lieblingsstrand auf Mallorca. Wir lieben, dass er sich über mehrere Kilometer erstreckt, so naturbelassen ist und eine sehr gute Wasserqualität aufweist. Hier in der Gegend spürt man einfach die Nähe zum Meer und das Salz in der Luft. Das weckt bei mir immer Kindheitserinnerungen, als wir oft nach Belgien ans Meer gefahren sind.

Wie kamt ihr auf den Namen „Bar Esperanza“?

Esperanza ist der Name der Eigentümerin des Hauses. Es ist eine alte Dame von über 90 Jahren. Da die Übergabe sehr emotional war, wollten wir gern mit dem Namen an sie erinnern.

Die Einrichtung eurer Bar Esperanza zeichnet sich durch euren ganz individuellen Stil aus! Wie kamt ihr auf die Idee, einen Fischschwarm an der Decke zu installieren oder einen Riesenwal an die Wand zu malen. Woher nehmt ihr die Inspiration?

Ich mag sehr einen unaufdringliche, schlichten Vintage-Stil. Der Fischschwarm stammt von einem Künstler aus Felanitx. Aus der Idee eines Mobilés sind am Ende 88 Fische geworden, die nun in der Mitte unserer Bar unter der Decke hängen. Der Wal wurde entworfen von Pink Crab, einem befreundeten Künstlerpärchen. Inzwischen ist der Wal zu einem unserer Bar Esperanza Logos geworden und findet oft Verwendung, zum Beispiel auf unseren T-Shirts oder unserem eigenen Wein.

Die Bar ist für mich ein Ort, der wächst. Die großen Tische haben wir beispielsweise von einem Schreiner aus altem Holz, das aus den Salzbecken von Ses Salines stammt, anfertigen lassen. Die Stühle hingegen stammen von einem ehemaligen Zirkus aus Bayern. Viele Ideen sammeln wir auf unseren Reisen. Die großen Lampenschirme kommen beispielsweise aus Bali. Die Kissen sind aus alten Vintage Berber Decken aus Marrakesch genäht. Aus unserem letzten Urlaub in Südamerika hatte ich die Idee für die Kürbislampen mitgebracht und sie kurzerhand selbst nachgebaut.

Ihr liebt das Reisen! Obwohl ihr gefühlt nahezu immer persönlich in der Bar anzutreffen seid, habt ihr es dennoch in den letzten Jahren geschafft, Zeit frei zu machen um zusammen mit euren beiden Kindern eine große mehrwöchige Reise zu unternehmen. Wie bekommt ihr das hin?

Bei uns ist es eigentlich umgekehrt. Für uns stand fest, dass wir unseren Lebensalltag so kreieren wollen, dass Reisen reinpassen. In der etwas ruhigeren Winterzeit schließen wir daher meistens für zwei Monate die Bar. Unsere Söhne gehen auch aus dem Grund auf eine freie Privatschule. Wir wollen gern unseren Kindern all das schenken, was reisen uns gibt: Perspektivwechsel durch Entfernung vom Standpunkt, sich selber nicht zu wichtig nehmen und sein eigens Leben nicht als selbstverständlich ansehen. Wir wollen ihn zeigen, dass es so viele Möglichkeiten gibt, sein Leben zu gestalten.

Zum Abschluss interessieren uns natürlich eure Lieblingsplätze. Welches sind die Orte, wo ihr gern alle zusammen als Familie hingeht?

Ein ganz besonderer Ort für uns ist der südlichste Punkt Mallorcas, Cap de Ses Salines mit dem Leuchtturm. Der Ort hat nahezu etwas Mystisches, wie das Meer gegen die Brandung klatscht und auf den Felsen überall kleine Türmchen aus Steinen aufgebaut sind. Hier zu sein gibt uns Kraft.

Auch den Norden Mallorcas, vor allem Son Serra de Marina, mögen wir sehr. Wenn wir mal einen ganzen Tag frei haben, unternehmen wir gern einen Familienausflug dahin.

Unter der Woche nach der Schule der Kinder machen wir gern mit Freunden noch einen Abstecher zum Ciudad Jardin, dem Stadtstrand Palmas. Die Kinder können im Sand oder Wasser spielen und es gibt einen Spielplatz gleich am Strand. Herrlich entspannt!

Wir hoffen, das Interview hat euch genauso inspiriert wie uns! Wenn ja, hinterlasst gern einen Kommentar hier. Und wenn ihr nach Mallorca reist, schaut gern in der Bar Esperanza bei Valeska vorbei! Sie wird sich freuen!

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