Ein Hotel, das sein eigenes Dorf ist
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Ein Gasthaus aus dem Jahr 1649, ein Bauerngarten, Wohnhäuser, eine Wasserrutsche, eine Kegelbahn und mittendrin Platz für jede Menge Familienleben. Das Neuhaus Zillertal Resort fühlt sich weniger nach einem klassischen Hotel als nach einem kleinen Dorf mitten im wunderschönen Zillertal an.
Die Kinder finden hier ruckzuck ihren eigenen Radius. Mal geht es in den Garten, mal ins Spieleland, später vielleicht noch eine Runde ins Kino. Und während die Kinder ihre Runden drehen, bleibt für die Großen Zeit für einen Kaffee, ein langes Abendessen oder eine Runde im Badehaus. Familienurlaub muss hier nicht bedeuten, dass alle ständig dasselbe machen.
Mitten in Mayrhofen liegt das Resort direkt an der verkehrsberuhigten Flaniermeile. Im Ort ist alles nah beieinander, und gleichzeitig seid ihr schnell mitten in der Bergwelt. Im Sommer zum Wandern auf den Ahorn, im Winter zum Skifahren.
Mitten in Mayrhofen
Dass das Neuhaus so zentral steht, ist kein Zufall. Die Zillertalbahn wurde zum Teil auf dem Grund von Urgroßvater Moigg gebaut, eine Station entstand direkt vor dem Haus. Für die Gäste war das Neuhaus damit schon damals das Erste, was sie nach der Ankunft sahen.
Und irgendwie passt das bis heute. Wer mit dem Fernzug anreist, steigt in Jenbach in die Zillertalbahn um und fährt gut eine Dreiviertelstunde durch das Zillertal bis nach Mayrhofen. Vom Bahnhof sind es nur ein paar Minuten zu Fuß. Wer mit Skiern und Kindergepäck anreist, fragt am besten vorher kurz an der Rezeption nach einem möglichen Transfer.
Wohnen mit Bergblick und ein bisschen mehr Luft
Auch beim Wohnen bleibt das Neuhaus seinem kleinen Dorfprinzip treu. Im Haupthaus liegen Zimmer und Suiten, dazu kommen Apartments für alle, die sich im Urlaub lieber selbst versorgen. Ganz am Rand stehen zwei Lofts am See mit eigener Sauna.
Für Familien sind die Familiensuiten besonders praktisch geschnitten. Es gibt getrennte Schlafbereiche und einen Wohnraum dazwischen, dazu helles Eichenholz und teilweise einen Balkon zur Bergseite.
Und die getrennten Schlafbereiche sind tatsächlich Gold wert. Wenn die Kinder schlafen, müssen die Eltern nicht gleich mit ins Bett. Noch ein Buch lesen, ein Glas Wein trinken oder einfach zusammensitzen, während im anderen Zimmer schon Ruhe ist. Für einen Familienurlaub manchmal ein ziemlich kleines Detail mit ziemlich großer Wirkung.
Seit Juni 2026 gehört außerdem das umgebaute Gartenhaus zum Resort. 20 neue Zimmer und Suiten liegen mitten im Romantikgarten. Die Kategorien heißen Doppelzimmer Charme und Garten Family. Eingerichtet wurde mit Materialien aus der Gegend: Zirbenholz, Altholz, Loden, Leinen und Schafwolle. Und wenn Oma und Opa mitkommen, finden auch sie hier problemlos ihren eigenen Platz.
Spielplatz, Wasserrutsche und irgendwann freie Fahrt
Und dann wäre da noch das Kinderprogramm. Seppi’s Wasserspaß verteilt sich über drei Ebenen. Zum Landbad gehören Innen- und Außenpool, ein Bambinibad für die Kleinen, ein Wasserspielplatz mit Düsen und Wasserfällen und eine 90 Meter lange Röhrenrutsche. Spätestens bei der Rutsche ist die Frage nach dem Nachmittagsprogramm geklärt.
Entstanden ist der Bereich, als Sebastian und Anna Moigg selbst zwei kleine Kinder hatten. Das merkt man an den Details: Familienruheräume mit Nestern, ein eigener Wickelraum und Kindertoiletten auf Kinderhöhe.
Nebenan liegt Seppis Spieleland mit Kletterwand, Rutschen und Bewegungsstationen, dazu gibt es Plätze zum Malen und Vorlesen mit Betreuung. Die Größeren ziehen irgendwann weiter ins Chill & Play mit Tischtennis, Tischfußball und Play-Touch-Wall. Draußen kommen noch ein 2.000 Quadratmeter großer Naturspielplatz und im Sommer der Naturbadesee dazu.
Und sonst? Gibt es noch eine Kegelbahn, Billard, Kino an vier Abenden pro Woche und natürlich den großen Garten.
Tirol auf dem Teller
Das Neuhaus war 1649 kein Hotel, sondern ein Bauernhof. Ein bisschen ist es das bis heute.
Die Familie hält Milchkühe und Schweine, macht ihren Speck nach altem Verfahren selbst und bewirtschaftet zwei Almen: die Lacknerbrunn im Stilluptal auf 1.105 Metern und die Brandstattalm am Penken auf 1.765 Metern. Im Herbst kommen die Kühe geschmückt ins Tal zurück. Der Almabtrieb gehört jedes Jahr zum Hausprogramm. Landwirtschaft ist hier also nicht nur schöne Geschichte, sondern gehört ganz selbstverständlich dazu.
Gegessen wird in vier alten Tiroler Stuben à la carte oder im Gartenrestaurant mit Blick auf die Berge. Beim Frühstück landen Beeren aus dem Naschgarten als Marmelade auf dem Tisch, Gemüse, Kräuter und Blumen kommen größtenteils aus dem Bauerngarten. Und der Schnaps wird aus dem alten Obstbaumbestand gebrannt. Wer lieber flexibel bleibt, kann auch ein Apartment mit eigener Küche buchen.
Vieles kommt also direkt aus der Umgebung: aus dem Garten, von der Alm oder aus dem eigenen Gewässer. Dort dürfen Gäste sogar selbst angeln. Den Fang bereitet die Küche anschließend zu.
Badehaus mit Bergblick
Das Badehaus ist mit seinen 5.800 Quadratmetern ordentlich groß und seit Dezember 2024 geöffnet. Es gibt zwei 25-Meter-Pools, einen davon als Infinity-Pool mit Blick auf die Zillertaler Bergwelt, dazu einen Gartenpool im Innenbereich. Außerdem: Panoramasauna, Biolehmsauna, Teelounge, Sonnendeck mit Relaxpool und sechs Behandlungsräume.
Durch die bodentiefen Fenster sitzt die Bergkulisse eigentlich immer mit am Pool. Das hat schon was.
Für Familien ist ziemlich klar geregelt, wo wer hin darf. Das Gartenspa und das Himmels sind ab 16 Jahren. Für die Jüngeren gibt es eine Familiensauna und Familienruheräume.
So kann jeder ein bisschen Wellness auf seine Art machen. Die Kinder haben ihre Wasserzeit, die Eltern können zwischendurch in die Sauna oder einfach mal eine Weile liegen bleiben. Und wenn alle wieder zusammenkommen, geht es eben zurück ins Familienprogramm.
Beheizt wird das Badehaus und alle anschließenden Neuhaus-Gebäude übrigens nahezu CO₂-neutral über zwei Brunnen, drei Grundwasserwärmepumpen und Photovoltaik.
Für wen das Neuhaus passt
Das Neuhaus ist vor allem etwas für Familien, die im Urlaub gerne Möglichkeiten haben, ohne daraus jeden Tag einen festen Plan zu machen. Die Kinder können schwimmen, klettern oder draußen unterwegs sein, während die Eltern auch mal in Ruhe frühstücken oder ins Badehaus gehen. Dazu kommen die Berge direkt vor der Tür und ein Haus, in dem man auch bei schlechtem Wetter gut ein paar Tage verbringen kann.
Auch für größere Familien oder wenn Oma und Opa mitkommen, ist das Konzept praktisch. Durch die unterschiedlichen Zimmer, Suiten, Apartments und Lofts lässt sich der Urlaub ziemlich gut an die eigene Familienkonstellation anpassen.
Und wer Wert darauf legt, dass ein Familienhotel nicht nach Plastikspielzeug und Buffethalle aussieht, dürfte sich hier ebenfalls wohlfühlen. Das Neuhaus ist groß, hat jede Menge Angebot und bleibt trotzdem ein Haus mit Geschichte, Landwirtschaft und ziemlich viel Tirol.




















