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Sörenberg ist kein gewöhnlicher Ferienort, sondern ein Naturspielplatz für die ganze Familie. Das Dorf liegt auf 1.166 Metern Höhe am Fuße des Brienzer Rothorns und ist eingebettet in das UNESCO-Biosphärenreservat Entlebuch. Die Landschaft ist geprägt von Mooren, Wäldern und Bergen, die sich hier in einer seltenen Ursprünglichkeit zeigen.
Wer mit Kindern reist, findet in Sörenberg die perfekte Mischung: viel Platz zum Spielen, spannende Naturerlebnisse und die Gelassenheit eines Bergdorfs, in dem die Zeit ein wenig langsamer zu vergehen scheint. Schon nach wenigen Stunden fühlten wir uns mittendrin in dieser Welt aus klarer Bergluft und weiten Moorwiesen.
Unser Basislager für eine unvergessliche Woche war das Reka-Feriendorf Sörenberg, von dem aus wir Tag für Tag neue Abenteuer gestartet haben.
Urlaubszuhause mit Bergblick
Die Ferienwohnungen bieten alles, was Familien sich im Urlaub wünschen: viel Platz, eine praktische Aufteilung und eine voll ausgestattete Küche. Ob Frühstück auf dem Balkon oder Abendessen am großen Familientisch, hier habt ihr Raum für gemeinsame Momente. Besonders praktisch fanden wir, dass es einen täglichen Brotservice gibt und wir frische Milch vom Bauern direkt in der Lobby holen konnten. So startete jeder Tag schon mit einem Stück Regionalität.
Die Anlage ist in U-Form angelegt, sodass fast jede Wohnung eine schöne Sicht auf die Bergwelt bietet. Mal genießt man die Morgensonne, mal die Abendsonne. Ein Luxus, den man erst zu schätzen weiß, wenn man mit einem Kaffee auf dem Balkon sitzt und den Kindern beim Spielen draußen zusieht.
Vormittags: Naturmodus an
Unsere Vormittage in Sörenberg starteten meistens draußen in der Natur, denn die ist einfach wunderschön. Unser erster Ausflug führte uns ins Mooraculum Rossweid. Schon die Fahrt mit der Gondel war für die Kinder ein Highlight. Oben angekommen, fühlte es sich an wie ein riesiges Forscherlabor unter freiem Himmel: Wasserschaukeln, Kletterparcours und eine Landschaft, die man sonst nur aus Naturdokus kennt.
Besonders die Idee des Moortelefons, bei dem Tiere wie Wolf oder Luchs ihre Geschichten erzählen, hat unsere Kinder begeistert. Um zuzuhören, muss man allerdings erst selbst Energie erzeugen und an einer Kurbel drehen. Die Telefone befinden sich auf dem Großen Moorrundweg Sörenberg, der mit Kids ab 6 bestens machbar ist. Es gibt aber noch viele weitere Themenwege wie den kinderwagentauglichen Sonnentauweg, der auf 1,3 km das Thema Moor mit allen Sinnen erlebbar macht.
An einem anderen Tag sind wir mit der neuen Bergbahn zum Brienzer Rothorn gefahren, auch diese Bergbahn ist mit der SörenbergCard kostenlos. Schon die Ausstellung an der Bergstation zur Entstehung der Bahn ist spannend, weil sie zeigt, wie viel Arbeit hinter diesem Bau steckt. Oben bietet sich ein unglaubliches Panorama, und wir sind zuerst auf den Gipfel und dann weiter hinunter zum Eisee gewandert. Der Weg dauert etwa 40 Minuten, führt vorbei an Kuhweiden und eröffnet immer wieder Blicke auf den türkisfarbenen Brienzersee.
In der Hütte direkt am See gab es für die Kinder Rösti und für uns eine Forelle frisch aus dem Wasser. Wer mag, bestellt hier auch ein typisches Schweizer Käsefondue, das wir am Nachbartisch gesehen haben, sah einfach köstlich aus.
Unten am See lohnt es sich, den Anglern zuzuschauen, die bei jedem Wetter geduldig auf Forellen hoffen. Und wer lieber selbst eine Pause einlegt, findet am Eisee eine schöne Panoramabank mit Tisch, die wie gemacht ist fürs Picknick.
Auch kleine Ausflüge passten perfekt in unsere Vormittage. Besonders die Rodelbahn Rischli (Sie öffnet am Wochenende bereits vormittags, unter der Woche startet der Betrieb jeweils ab 13 Uhr.) sorgte regelrecht für Begeisterung. Für sechs Franken wird man den Berg hochgezogen und darf dann selbst Gas geben oder bremsen. Rasante Runden, die sofort nach einer Wiederholung verlangten.
Und wenn das Wetter nicht mitspielt, ist die Kambly Erlebniswelt unser Lieblingsprogramm. Man darf es sich dort ein wenig wie im Schlaraffenland vorstellen: Kekse, soweit das Auge reicht, und wir haben uns begeistert durch unzählige Sorten probiert. Besonders beliebt bei den Kindern sind die Backworkshops, die mittwochs und freitags stattfinden. Dort dürfen sie selbst kreativ werden und eigene Kekse backen. Eine rechtzeitige Online-Reservierung lohnt sich unbedingt.
Neben dem Naschen erzählt eine kleine Ausstellung die Geschichte des Familienunternehmens. Während wir Eltern noch einen Kaffee genossen, konnten die Kids in der Spielecke zwischen Briozügen und Keksküche weiter spielen. Spannend klingen auch die angebotenen Schatzsuchen durch das Dorf, bei denen man unter anderem die Käserei besucht, die die Butter für die Kambly-Kekse liefert. Das steht bei uns fürs nächste Mal ganz oben auf der Liste.
Nachmittage mit Spiel, Spaß und Poolzeit
Nach so viel Natur draußen zog es uns am Nachmittag zurück ins Feriendorf, das fast wie ein zweites Abenteuerland wirkt. Das absolute Highlight für die Kinder war das Indoor-Sandparadies, ein altes Schwimmbad, das heute mit feinem Sand gefüllt ist. Burgen bauen, Tunnel graben, Fantasiewelten erfinden und wir Eltern hatten Zeit, kurz durchzuschnaufen.
Auch die „Katakomben“ waren schnell entdeckt: Kicker, Dart, Billard, eine riesige Holzschachfigur, dazu ein Lego-Tisch und eine Holzkugelbahn. Für die Kinder fühlte es sich wie ein Spielparadies an, für uns wie die perfekte Schlechtwetter-Alternative.
Draußen wartete der Abenteuerspielplatz mit Ebenen, Rutschen und Geheimgängen. Die Kinder verschwanden dort manchmal für Stunden, und wir waren beruhigt, weil alles sicher angelegt ist. Ein weiterer Pluspunkt: Im ganzen Feriendorf gibt es kleine Nischen und Ecken zum Spielen – von der Kugelbahn im Aufenthaltsraum bis zum Ravensburger-Spiele-Schrank, aus dem man sich die neuesten Gesellschaftsspiele ausleihen kann.
Und natürlich stand auch das Schwimmbad täglich auf dem Programm: ein großes Becken mit Rutsche, Massagedüsen und Wasserfall, dazu ein Babybecken mit Mini-Rutsche und Pritschelbereich für die Kleineren. Für die Eltern gibt es eine Sauna mit Blick auf die Berge, die uns nach einem langen Tag besonders gutgetan hat.
Neben all den Erlebnissen waren es oft die kleinen Dinge, die uns begeistert haben. Zum Beispiel, dass die Kinderbetreuung im Rekalino-Familienprogramm inklusive ist. Oder dass die SörenbergCard im Aufenthalt enthalten war, mit der wir die Bergbahnen kostenlos nutzen konnten. So konnten wir spontan entscheiden, ob es am nächsten Tag in die Höhe oder ins Moor ging.
Noch mehr Familienausflüge rund um Sörenberg findet ihr in diesem Beitrag.





























