Familienurlaub im Montafon

Unsere Lieblingsplätze & Highlights mit Kindern

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Das Montafon, ein 39 Kilometer langes Tal im Süden Vorarlbergs, überrascht mit einer Mischung, die urbane Familien sofort anspricht: grandiose Natur, echtes Abenteuer und ein Gespür für Design, Kultur und Kulinarik. Umrahmt von den drei Gebirgszügen Verwall, Rätikon und Silvretta mit dem Piz Buin als höchsten Gipfel Vorarlbergs, fühlt sich die Region wie ein Rückzugsort an, rau und ursprünglich und zugleich modern und weltoffen.

Schon nach wenigen Stunden wird klar, wie vielseitig ein Familienurlaub hier sein kann. Wandern auf Panoramawegen, Einblicke ins Käsehandwerk, Erlebnisberge für Kinder und eine rasante Fahrt mit den Mountaincarts. Erlebnis reiht sich an Erlebnis und die Kinder haben mehr Spaß, als es ein Freizeitpark je bieten könnte. Für uns Eltern ist es in den Bergen nicht nur entspannter, sondern auch schöner, weil Natur und moderner Lifestyle hier so selbstverständlich zusammenfinden.

Schruns als Homebase

Unser Zuhause für das Wochenende sind die Adler Alpen Apartments in Schruns. Großzügig geschnitten, modern eingerichtet und mit der richtigen Portion Alpenflair. Von hier starten wir unsere Touren, denn Schruns ist das Herz des Montafons. Der Ort war schon in den 1920er-Jahren ein Treffpunkt für Bergsteiger, Ernest Hemingway hat hier ganze Winter verbracht. Heute zeigt sich Schruns mit Cafés, Boutiquen und Restaurants charmant urban, während die Bergbahnen fast direkt vor der Haustür liegen.

Silbergeschichten am Kristberg

Den Auftakt macht der Kristbergbahn, der auch als Genießerberg bekannt ist. Mit der Kristbergbahn geht es hinauf auf den Silberberg. Oben angekommen wartet im Panoramagasthof Kristberg ein Mittagessen mit Blick über die Gipfel. Danach starten wir auf den Silberpfad, einen familienfreundlichen Lehrweg, der die Bergbaugeschichte des Montafons erzählt. Über Jahrhunderte wurde hier Silber und Kupfer abgebaut, was das Tal geprägt hat.

Die Kinder folgen neugierig den Stationen, die spielerisch erklären, wie die Knappen lebten und arbeiteten. Am Ende sorgt die große Murmelbahn für Begeisterung, bevor Regenwolken uns zurück ins Tal schicken. Den Abend verbringen wir im Gasthof zum Kreuz, einem Traditionshaus in Schruns. Fondue und heiße Steinplatten gehören hier genauso dazu wie die gemütliche Gaststube, die den Charme alter Vorarlberger Wirtshauskultur versprüht.

Käsehandwerk hautnah

Der Samstag startet mit Gewitter, doch statt Unruhe gönnen wir uns einen Spielevormittag im Apartment. Später klart es auf und wir treffen unsere Wanderführerin Carmen. Gemeinsam geht es zur Innerkapellalpe, einer von rund 30 Alpen im Montafon, die noch traditionell bewirtschaftet werden. Hier empfängt uns Senn Bernd, der mit Leidenschaft von seinem Alltag erzählt.

5,5 Tonnen Käse stellt er pro Saison her, darunter den berühmten Sura Kees. Diese regionale Spezialität hat eine jahrhundertealte Tradition und ist heute als kulinarisches Kulturgut geschützt. Für die Kinder ist es ein Erlebnis zu sehen, wie aus Milch Käse entsteht, für uns Eltern ein Fenster in das echte Montafoner Leben. Bei solchen Begegnungen spürt man, wie tief die Tradition hier verwurzelt ist, und genau dieses Gefühl nimmt man mit nach Hause.

Spielen mit Aussicht am Hochjoch

Am Nachmittag wechseln wir die Perspektive und fahren zum Abenteuerberg Hochjoch. Im Winter bekannt für die längste Skitunnel-Abfahrt der Welt, verwandelt er sich im Sommer in einen Abenteuerspot für Familien. Kletterelemente, Slacklines und Spielstationen warten darauf, ausprobiert zu werden. Die Kinder verlieren sich im Spiel, während wir auf einer Bank sitzen und die Bergkulisse genießen.

St. Josefsheim: Ein neuer Treffpunkt in historischem Gemäuer

Zurück in Schruns wartet im Apartment die Sauna, bevor wir den Abend im St. Josefsheim verbringen. Das historische Gebäude diente früher als Krankenhaus und wurde nach langer Pause mit viel Liebe zum Detail restauriert. Heute ist es ein lebendiger Treffpunkt mit Restaurant, Hostel und Kapelle, in dem Tradition und moderner Lifestyle aufeinandertreffen. Besonders eindrucksvoll: die schwebende Gondel im Restaurant, die charmant an die Bergwelt erinnert. Draußen steht ein moderner Foodtruck, der mit hausgemachten Gerichten und regionalen Spezialitäten überrascht. Damit sitzen wir gemütlich auf der Terrasse, hören Livemusik, die Kinder toben auf dem Spielplatz, und wir stoßen mit einem Glas Wein an. Es ist genau diese Mischung aus Geschichte, Authentizität und Leichtigkeit, die das Montafon so besonders macht.

Frühstück über den Wolken

Der Sonntag beginnt auf 2.000 Metern. Mit der Gargellner Bergbahn fahren wir zum Schafberg Hüsli, einem der höchstgelegenen Bergrestaurants der Region. Hier wird ein Frühstücksbuffet serviert, das auf Regionalität setzt: knuspriges Brot, frische Milchprodukte, Käse von den umliegenden Alpen. Die Terrasse liegt zwischen den Gipfeln, während sich Nebelschwaden langsam auflösen und den Blick auf die Bergwelt freigeben. Ein Frühstück über den Wolken, das nicht nur satt macht, sondern in Erinnerung bleibt.

Mystisch bergauf und rasant bergab

Wir haben noch Zeit, also nichts wie los auf den Johann-Weg zum Gandasee. Der Pfad zieht sich über blühende Almwiesen, schlängelt sich vorbei an kühlen Bergbächen und über schroffe Felsstufen. Der Johann-Weg gehört zu den Gargellner Schafberg Wegen, auf denen das Hirtenmädchen Marie, der Zöllner Paul oder der Bergführer Johann ihre Geschichten erzählen. Geschichten von früher, am selben Ort, an dem wir heute unterwegs sind. Alle Wege haben genau die richtige Länge, um daraus eine spannende Wanderung mit den Kids zu machen.

Der Nebel liegt schwer im Tal, reißt plötzlich wieder auf und gibt den Blick frei auf eine Szenerie wie aus einem Märchenbuch. Mal mystisch, mal klar, immer eindrucksvoll.

Doch kaum ist der See hinter uns gelassen, ruft das nächste Abenteuer. Noch gestärkt vom Bergfrühstück steigen wir auf die Mountaincarts. Sechs Kilometer geht es talwärts, auf drei Rädern, ohne Motor, aber mit ordentlich Tempo. Schon nach den ersten Kurven ist klar, das ist ein Familienhighlight. Die Kids juchzen vor Freude, wir Eltern staunen, wie sicher und entspannt die Fahrt wirkt, und gleichzeitig rauscht der Spaßfaktor durch die Decke. Am Ende unten gibt’s nur eine Forderung: „Nochmal!“

Warum Familien das Montafon lieben

Nach drei Tagen voller Eindrücke ist klar: Das Montafon ist wie geschaffen für Familien, die Natur, Erlebnis und Kultur verbinden wollen.

  • Natur & Vielfalt: von stillen Bergseen bis zu alpinen Abenteuerspielplätzen ist die Landschaft immer Teil des Erlebnisses.
  • Familienspaß: Erlebnisberge, Rutschenparks, Murmelbahnen und tierische Begegnungen machen jeden Tag spannend.
  • Authentizität & Komfort: Käsehandwerk, Bergbaugeschichte und jahrhundertealte Wirtshauskultur treffen auf moderne Unterkünfte und durchdachte Infrastruktur.
  • Einfache Planung: Bergbahnen, klare Organisation und familienfreundliche Angebote lassen den Urlaub entspannt werden.

Unser Familienurlaub im Montafon war ein Abenteuerpaket, das alles hatte: Käsegeschichten von Bernd, Murmelbahnspiele im Regen, Mountaincarts im Sonnenschein und Frühstück über den Wolken. Genau solche Erlebnisse sind es, die bleiben und die Lust machen, bald wiederzukommen.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Montafon Tourismus entstanden. Unsere Erlebnisse und Eindrücke bleiben davon unberührt, sie stammen direkt von unserer Wanderung und den Abenteuern vor Ort.

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