Urlaub zwischen Meer und Pinienwald
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Wer von Hyères aus die schmale Straße auf die Halbinsel Giens fährt, bemerkt irgendwo auf der Hälfte der Strecke, dass die Welt der Côte d’Azur auch anders kann. Keine Promenaden und keine Yachten, dafür Pinien, Salinen und Flamingos in der Lagune. Dass man von hier aus Porquerolles sehen kann, als wäre die Insel zum Greifen nah, ist nicht die einzige Überraschung dieser Halbinsel. Die größere ist Salines: ein Collection Rivages Standort zwischen Dünen, Pinienwald und Meer.
Lage
Die Halbinsel Giens ist geografisch eine Besonderheit: Zwei parallele Landzungen schließen eine Lagune ein, in der Flamingos das ganze Jahr über waten, und verbinden die Halbinsel mit dem Festland bei Hyères. Salines liegt auf dem westlichen Stiel, direkt am Meer, eingebettet in einen sechs Hektar großen Park, der nach Pinie, Thymian und Salzluft duftet.
Die Anreise aus dem deutschsprachigen Raum gelingt am entspanntesten mit dem Zug: München nach Toulon dauert etwa sechs Stunden via Marseille, von dort sind es noch 30 Minuten mit dem Auto oder Bus auf die Halbinsel. Mit dem Auto aus München sind es rund 900 Kilometer, also etwa acht Stunden.
Unterkunft
Salines hat die größte Unterkunftsvielfalt der Collection. Die Cabanes de Giens stehen unter provenzalischen Pinien, in zwei- oder dreizimmeriger Ausführung, mit Terrassen, auf denen der Urlaub eigentlich stattfindet. Die Beach Houses sind das komfortablere Modell: zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, Meerblick in manchen Einheiten, und seit diesem Sommer in ausgewählten Häusern ein nordisches Außenbad auf der Terrasse. Die Folies sind die private Variante und tief im Pinienwald versteckt. Und dann ist da das Selency x Collection Rivages Beach House: von der französischen Vintage-Plattform Selency vollständig mit handverlesenen Möbeln ausgestattet, lichtdurchflutet, leicht, wie ein lebendes Moodboard.
Kids
Die Halbinsel Giens ist ein Naturlabor. Flamingos in der Lagune, Seepferdchen in den Seegraswiesen, Meeresschildkröten wenn man Glück hat. Kajaktouren entlang der Küste, Windsurfen für Kinder ab acht Jahren, geführte Naturwanderungen durch das Schutzgebiet. Die Maison des Enfants bietet im Sommer ein strukturiertes Programm, das die Umgebung als Klassenzimmer erkundet. Und die Fähre nach Porquerolles ist der Tagesausflug, den man hier nicht verpassen darf
Kulinarik
Coucou – Giens kocht mediterran, mit Tomatensalaten, die nach Sonne schmecken, Fisch aus dem Var und Pasta, die alle Kids lieben. Die neu gestaltete Dune Bar ist das Abendprogramm: Liegestühle direkt im Sand, Meerblick, eine Sommerplaylist, ein kalter Spritz, mehr braucht es nicht.
Samstagmorgens lohnt der Ausflug zum Markt in Hyères. Es warten Oliven, Lavendelhonig, Käse, reife Früchte und all das, kann man in der eigenen Küche zubereiten.
Wellness
Salines liegt direkt am Meer. Der Strand ist also das, was anderswo der Pool ist, und das ist kein schlechter Tausch. Yoga gehört zum täglichen Angebot, und beim Mojo Mojo Festival im Juni finden die Sessions bei Sonnenaufgang statt. Das privateste Wellness-Angebot aber steht auf der Terrasse: Ausgewählte Beach Houses sind seit diesem Sommer mit einem nordischen Außenbad ausgestattet, also einer warmen Badewanne unter freiem Himmel, die man allein oder zu zweit nutzt, während ringsum die Pinien rauschen und die Meeresluft kühlt.
Drumherum
Die Vieux-Salins d’Hyères sind mit dem Fahrrad erreichbar und Heimat von Flamingos, die man mit dem Fernglas beobachtet. Porquerolles verdient einen ganzen Tag: Fahrrad am Hafen mieten, die Nordküste entlangrollen, am Strand de Notre-Dame ins türkisblaue Wasser springen und danach einfach lange liegenbleiben.
Den großen Überblick über alle fünf Collection Rivages Standorte und unsere Entscheidungshilfe findet ihr hier. Wer Côte d’Azur und Ardèche vergleichen möchte, liest auch unseren Lieblingsplatz zu Rives d’Arc.














