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Fünf außergewöhnliche Feriendörfer, verteilt zwischen Atlantikküste und Mittelmeer, die sich mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit über die altbekannte Frage hinwegsetzen, ob Familienurlaub bedeutet, auf irgendetwas verzichten zu müssen, oder ob man doch alles unter einen Hut bekommt.
Beim französischen Familienunternehmen Collection Rivages, heißt der Schlüssel zum Urlaubsglück: Holzcabanes im Kiefernwald, nordische Bäder auf der Terrasse, Konzerte bei Sonnenuntergang und ein Naturgenuss, den Eltern und Kinder lieben. Collection Rivages ist das, was passiert, wenn Menschen mit echtem Gespür für Design und Natur entscheiden, Familienurlaub in Frankreich neu zu erfinden und sich dabei von der Küste des Atlantiks bis zur Côte d’Azur austoben.

Was ist Collection Rivages überhaupt?
Die kurze Antwort: kein Camping, kein Hotel. Und genau darin liegt die ganze Magie. Collection Rivages ist ein französisches Familienunternehmen, das seit 1959 in der Outdoor-Hotellerie verwurzelt ist und 2022 fünf seiner schönsten Häuser unter einer gemeinsamen Marke vereint hat. Gründer David Luftman bringt es in seiner eigenen Sprache auf den Punkt: Gastfreundschaft nicht in Sternen messen, sondern in Absicht. Was das bedeutet, spürt man spätestens dann, wenn man in einer Cabane d’Arc in den Gorges de l’Ardèche aufwacht und das erste Licht des Morgens durch die raumhohe Glasfront fällt, während die Kinder noch schlafen und man selbst bei einer Tassee Kaffe auf der Terrasse den Wald schon atmet.
Alle fünf Rivages liegen am Wasser, alle sind 4-Sterne-klassifiziert, alle teilen dieselbe Designphilosophie: Architektur, die sich der Landschaft anschmiegt, statt sie zu übertrumpfen. Holz, Naturmaterialien, durchdachte Innenräume, die tatsächlich zum Wohnen einladen. Wer jetzt denkt, das klingt nach Glamping, liegt nicht ganz falsch, aber es ist Glamping, das sich keine Kompromisse erlaubt. Die Cabanes kommen mit Klimaanlage, Bettwäsche, privatem Bad, WLAN. Die Beach Houses sogar mit zwei Bädern. Und auf einigen Standorten wartet seit diesem Jahr ein nordisches Außenbad auf der Terrasse, das mindestens ebenso gut tut wie es klingt.
Was Collection Rivages von vielen anderen unterscheidet, ist ein konsequentes Nachhaltigkeitskonzept: bestehende Campingplätze werden übernommen und behutsam in ihr ökologisches Umfeld integriert. In Salines auf der Halbinsel Giens etwa wird das gesamte Essensabfall-Aufkommen von den Alchimistes vor Ort kompostiert. Eine von vielen kleinen Entscheidungen, die zusammen ein großes Bild ergeben.






Das steckt in einem Rivages-Aufenthalt
Jedes Rivages hat seine eigene Seele, aber alle teilen dasselbe Versprechen: Eltern müssen sich hier nicht entscheiden zwischen Zeit für sich und Zeit mit den Kindern. Beides passiert, oft gleichzeitig, oft ohne großen Plan.
Das Club House ist dabei das gesellschaftliche Herzstück, ein Konzept, das Innenarchitekt Joran Briand exklusiv für die Marke entwickelt hat und das inzwischen zur Signatur jedes Standorts wird. Ein Wohnzimmer für alle. Morgens der stille Café-Tisch am Fenster, nachmittags die spontane Unopartie zwischen zwei Familien, abends ein Livekonzert ohne Ansage. In Quiberon – dem ursprünglichen Standort des Club Houses – hat das Ganze einen 70er-Jahre-Surf-Vibe, mit Gitarren an der Wand und einem Plattenspieler, der tatsächlich läuft.
Kids Club und Teens Club gibt es im Juli und August für Kinder zwischen 5 und 17 Jahren – pädagogisch durchdacht, naturverbunden, von passionierten Teammitgliedern begleitet. Wer also ahnt, dass der eigene Nachwuchs nach drei Tagen eine Handvoll neuer Freunde hat, kann das getrost einkalkulieren.
Dazu kommt in jedem Rivages ein eigenes Restaurant, das die Küche der jeweiligen Region interpretiert: Austern und Atlantikfisch auf der Île de Ré, Ardèche-Terroir in Vallon-Pont-d’Arc, bretonische Küche in Quiberon, mediterrane Großzügigkeit auf der Halbinsel Giens und ehrliche Südwest-Küche in den Landes.
Drei saisonale Events strukturieren den Sommer: Mojo Mojo (8.–28. Juni) für Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Das Art Camp (13.–23. Juli) mit Workshops, Performances und kreativen Begegnungen für die ganze Familie findet in jedem der Resorts statt. Dazu kommen das Plage Sauvage Festival in Quiberon – jeden Donnerstag im Juli, Open-Air-Rock an der Côte Sauvage, barfuß und unter freiem Himmel. Diese Konzerte gehören zum Besten, was man an einem Sommerabend an der Küste erleben kann.
Die fünf Rivages: eine Reise durch Frankreich
Le Phare — Île de Ré
Der älteste Standort der Collection liegt an der Nordspitze der Île de Ré, 50 Meter vom Feinsandstrand entfernt, umgeben von Salzwiesen und dem lautlosen Kommen und Gehen der Gezeiten. Le Phare ist das Rivages für alle, die die Insel wirklich kennenlernen wollen und das nicht vom Ferienapartment aus, sondern vom Fahrrad. ie Maison du Cycle verleiht alles, was Räder hat, die Radwege der Île de Ré sind legendär, und die weißen Häuser mit den grünen Fensterläden teil des Insellebens. Besonders gefragt bei Familien sind die Beach House Villas: großzügige Holzlodges mit zwei vollständigen Bädern, die sich tief in die Vegetation schmiegen und seit diesem Sommer mit einem nordischen Außenbad auf der Terrasse ausgestattet sind. Ganz für den Moment am Abend, wenn die Kinder schlafen und der Abend gehört, wem er gehört.
Unseren ausführlichen Lieblingsplatz zu Le Phare findet ihr hier.

Rives d’Arc — Ardèche
Zwölf Hektar Park direkt an der Ardèche, am Tor zu den berühmten Gorges, das ist Rives d’Arc. Wer hier ankommt, versteht sofort, warum dieser Standort etwas anderes ist: kein Meeresrauschen, keine Salzluft, dafür Zikaden, Zypressen und das Plätschern eines Flusses, der Urlauber seit Jahrhunderten ins Kanu zieht. Die Cabanes d’Arc mit ihrer raumhohen Glasfront sind architektonisch einfach schön. Und direkt nebenan: die Jardins de l’Ibie, ein agroforstliches Paradies auf sieben Hektar, das man mit Kindern in aller Ruhe erkunden kann. Die Caverne du Pont d’Arc, der originalgetreue Nachbau der Chauvet-Höhle, ist als Ausflugsziel für Familien ein absolutes Pflichtprogramm, das selbst Erwachsene sprachlos macht.

Sauvage — Quiberon, Bretagne
Sauvage ist das mutigste Rivages. Schon die Anfahrt über den schmalen Isthmus de Penthièvre – Wasser links, Wasser rechts – stimmt sich auf das bretonische Inselleben ein. Die Cabanes de Quiberon haben spitze Dächer nach bretonischer Tradition. Das Plage Sauvage Festival, jeden Donnerstag im Juli direkt an der wilden Atlantikküste, ist das Erlebnis dieser Rivages-Saison schlechthin mit Kindern auf den Schultern und einem kalten Bier in der Hand, während die Sonne ins Meer sinkt. Ein Ort für Familien, die nicht nur Urlaub machen, sondern erleben wollen.

Salines — Halbinsel Giens, Côte d’Azur
Hyères kennt man. Die Halbinsel Giens dahinter kaum und genau das ist der Punkt. Salines liegt zwischen Pinienwald, Salinen und Meer, in einem Schutzgebiet, das die Côte d’Azur zeigt, wie sie vor dem großen Trubel war. Mit dem Fernglas sieht man Porquerolles, mit der Fähre ist man in 20 Minuten dort. Das Beach House im Resort, das Selency in diesem Jahr für Collection Rivages gestaltet hat, ist eine kleine Designgeschichte für sich – ausgestattet mit handverlesenen Vintage-Möbeln, leicht und lichtdurchflutet wie ein Bild aus einer anderen Dekade. Die neuen Beach Houses tragen diesen Sommer auch nordische Bäder, und die Dune Bar wurde komplett neu gestaltet, mit Liegestühlen direkt im Sand und einer Playlist, die nach Mittelmeer klingt, ist der perfekte Ort für den Moment, wenn die Sonne sich langsam verabschiedet. Kulinarisch lohnt sich ein Tisch im Restaurant Coucou, das mit Meerblick Richtung Porquerolles serviert.
Unseren ausführlichen Lieblingsplatz zu Salines findet ihr hier.

Les Maritimes — Seignosse, Landes
Das jüngste Rivages – seit 2023 – und das vielleicht frischeste. Seignosse im Südwesten der Landes ist Surfrevierlegende, und Les Maritimes versteht das als Auftrag: Beach Houses unter Meereskyefern und Wellen in Fahrradnähe. Hier trifft Familienurlaub auf etwas, das man mit Kindern selten erlebt: echtes Surfer-Feeling ohne Kompromisse bei Komfort und gutem Schlaf. Die Cabanes des Landes bieten Platz für bis zu sechs Personen. Das Herzstück des gesellschaftlichen Lebens ist der Chill Bar: tagsüber der entspannte Frühstücksort, abends die Anlaufstelle für einen Drink und eine Auswahl an Kleinigkeiten, die man gerne teilt und immer wieder Livekonzerte, die der ganzen Saison den richtigen Rhythmus geben. Weil Les Maritimes noch kein Jahrzehnt alt ist, ist die Buchungslage im Vergleich zu Île de Ré oder Quiberon oft entspannter.

Für welche Familie passt welches Rivages?
Was uns wichtig ist zu erwähnen: Collection Rivages ist auch mit Babys und Kleinkindern eine sehr gute Wahl. Die eigene Cabane gibt Eltern den Raum und die Ruhe, die man mit kleinen Kindern braucht. Auf Wunsch stellt das Team ein kostenloses Baby-Kit bereit: Kinderstuhl, Reisebett, Nestchen und Babywanne. Spaziergänge, Strandtage und Fahrradtouren mit Anhänger funktionieren an allen Standorten problemlos. Kurz gesagt: Wer mit einem Einjährigen reist, ist hier genauso richtig wie mit einem Teenager.
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Le Phare |
Rives d’Arc | Sauvage | Salines |
Les Maritimes |
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| Meeresnähe |
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| Naturerlebnis |
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| Kulturnähe |
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| Wassersport | Fahrrad | Kanu/Kajak/Fahrrad | Surfen/Windsurfen/Fahrrad | Kajak/Fahrrad | Surfen/Fahrrad |
Übrigens: Das Sommer-Festivalprogramm Mojo Mojo (Wellness) und Art Camp (Kreativität) findet an allen fünf Standorten statt. Nur in Sauvage gibt es zusätzlich ein Musikfestival direkt im Herzen des Dorfes: das Plage Sauvage Festival, jeden Donnerstag im Juli an der Côte Sauvage.
Was ihr vor der Buchung wissen solltet
Signature-Cabanes kosten in der Hochsaison zwischen 300 und 450 Euro pro Nacht. Für das Gesamtkonzept, das dahintersteckt, ist das fair und wer direkt bucht, bekommt den besten Preis. Bucht dafür am besten über die Website der jeweiligen Destination oder über www.collection-rivages.com. Frühzeitig buchen lohnt sich: Für Juli und August sind viele Standorte bereits ab Dezember ausgebucht.
Die eigene Collection Rivages App (iOS & Android) ist übrigens ein echter Mehrwert. In der App könnt ihr Aktivitäten buchen, lokale Insidertipps entdecken, mit dem Team kommunizieren und das alles aus einer Hand und in fünf Sprachen.









