Freilufthotel Le Phare auf der Île de Ré

Urlaub zwischen Salzgärten, Dünen und Ozean

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Le Phare, der älteste Standort der Collection Rivages, liegt an der Nordspitze der Insel, buchstäblich dort, wo die Welt aufhört und der Atlantik beginnt. Kein Hotel hätte hier je gebaut, was diese Cabanes sind: leise, durchdacht, so tief ins Inselleben eingewoben, dass man nach zwei Tagen das Gefühl hat, schon immer hierhergehört zu haben. Das ist ein Versprechen von Le Phare, das gehalten wird.

Lage

Les-Portes-en-Ré, das Dorf an der Nordspitze der Insel, ist das Ruhigste, was die Île de Ré zu bieten hat. Keine Hafenpromenade, keine Souvenirläden auf drei Etagen und keine Schlangen vor dem Eiswagen. Stattdessen: weiß getünchte Häuser mit grünen Fensterläden, ein Marktplatz, der am frühen Vormittag kurz lebendig wird und dann wieder in sanfte Stille zurückfällt, und ringsum die Gezeiten.

Land/Country
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Le Phare liegt eingebettet zwischen Salzwiesen und Atlantik, 50 Meter vom Feinsandstrand entfernt – nahe genug, um nach dem Aufwachen barfuß dorthin zu laufen, weit genug, um abends kein Strandtrubel-Geräusch mehr zu hören.

Kommt im Sommer, wenn möglich, nicht am Wochenende an. Der Isthmus, der die Île de Ré mit dem Festland verbindet, ist im Hochsommer freitags und samstags eine kleine Geduldsübung. Wer dienstags oder mittwochs anreist, fährt mit dem Fahrrad zum Strand, während andere noch im Stau stehen.

Unterkunft

Le Phare bietet zwei Unterkunftstypen, und beide sind Signature-Cabanes im eigentlichen Sinne des Wortes. Die Cabanes de Ré sind den typischen Inselhäusern nachempfunden – kleine weiße Häuser mit einem Hauch mediteraner Leichtigkeit, die in zwei- oder dreizimmeriger Ausführung bis zu sechs Personen aufnehmen. Innen: helles Holz, klare Linien, kein überflüssiger Schnickschnack. Draußen: eine Terrasse, die zum Hängenbleiben einlädt.

Die Beach Houses gehen noch einen Schritt weiter. Versteckt in der Vegetation, auf hölzernen Stelzen, wirken sie wie ein Versprechen an alle, die schon immer wollten, dass Urlaub sich nach Cabin-in-the-Woods anfühlt nur eben mit zwei vollständigen Bädern, Klimaanlage und WLAN. Ausgewählte Beach Houses sind seit diesem Sommer mit einem nordischen Außenbad auf der Terrasse ausgestattet, für den Moment, wenn die Kinder schlafen und der Abend einem allein gehört. Wer mit einer größeren Familie reist oder einfach noch mehr Platz und Ruhe möchte, wirft einen Blick auf die Villa Beach House: 65 Quadratmeter, bis zu sechs Personen, zwei Bäder, Betten die bei Ankunft bereits gemacht sind – und natürlich das nordische Bad, das hier zur Grundausstattung gehört.

Kids

Kinder und die Île de Ré machen gemeinsam die schönsten Urlaubserinnerungen. Im Juli und August öffnen der Kids Club (5–11 Jahre) und der Teens Club (12–17 Jahre). Naturkundliche Ausflüge, kreative Workshops, Sportprogramm – alles von einem Team geleitet, das mit echter Begeisterung dabei ist. 

Kulinarik

Das Restaurant Coucou – Île de Ré ist die kulinarische Seele von Le Phare. Frühstück bis Abendessen, regionale Küche, große Teller zum Teilen und Gerichte, die nach Inselleben schmeckt. Austern von der Küste, Muscheln aus dem Atlantik, selbstgemachte Marmelade am Morgen. Das Restaurant öffnet seinen Raum auch nach draußen, und an warmen Abenden sitzen Familien so lange an den langen Tischen, bis die Fackeln an der Terrasse die einzige Lichtquelle sind.

Die neue Bar Amer im Club House ist für die Stunden nach dem Essen: ein Café am Morgen, ein Glas Weißwein am späten Nachmittag, ein Apéro, der sich unbemerkt in den Abend schiebt. Der Name ist Programm – Amer, also bitter, wie eine gute Flasche Suze und die Atmosphäre stimmt dazu.

Wellness

Le Phare ist kein Spa-Resort. Es ist etwas Besseres: ein Ort, der Erholung nicht in Behandlungslisten organisiert, sondern im Rhythmus des Tages einbaut. Der Pool liegt im Grünen, ruhig, ohne Liegestuhl-Gedränge. Yoga-Sessions am Morgen, geführt von wechselnden Lehrern, die die Stille des Ortes in ihre Klassen einfließen lassen. Und wer ein nordisches Bad auf der Terrasse gebucht hat, braucht nichts weiter.

Das Mojo Mojo Festival (8.–28. Juni) bringt sein Achtsamkeitsprogramm an alle fünf Rivages-Standorte. Mit Atemübungen zwischen Salzwiesen und Atlantikhorizont haben hier aber eine ganz eigene Qualität. Gleiches gilt für das Art Camp (13.–23. Juli): Kreativ-Workshops und künstlerische Begegnungen für die ganze Familie, ebenfalls an allen Standorten, auf der Île de Ré eingebettet in eine Insellandschaft, die selbst wie ein Kunstwerk wirkt.

Rte du Fier
17880 Les Portes-en-Ré
Frankreich

Preise (Richtwerte, Saison 2025/26)
Cabane für 4 Personen: ca. 180–220 €/Nacht (Vor-/Nachsaison) und ca. 350–420 €/Nacht (Juli/August)

Nachhaltigkeit

  • Biodiversitätsschutz
  • Naturkundliche Führungen durch die Salzwiesen
  • Alle Restaurants arbeiten ausschließlich mit regionalen, saisonalen Produkten
  • Fahrradmobilität als primäres Fortbewegungsmittel (Maison du Cycle)

Den großen Überblick über alle fünf Collection Rivages Standorte und unsere Entscheidungshilfe findet ihr hier. Wer zwischen Atlantik und Mittelmeer schwankt, liest am besten auch unseren Lieblingsplatz zu Salines auf der Halbinsel Giens.

Sleep

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